

Ein Badheizkörper oder Handtuchheizkörper braucht – wie alle anderen Materialien im Badezimmer – regelmäßige Pflege. Aber wie genau geht das? In diesem Beitrag erklären wir Dir alles rund ums Entlüften des Heizkörpers.

Zuerst: Entferne regelmäßig den Staub von Deinem Badheizkörper. So bleibt die Heizleistung erhalten und Dein Heizkörper sauber. Staub entfernst Du ganz einfach mit einem feuchten Tuch. Ein Staubwedel ist praktisch, um zwischen den Rohren zu reinigen. Verwende keine Scheuermittel oder aggressiven Reiniger.
Ist Dein Heizkörper an die Zentralheizung angeschlossen? Dann solltest Du ihn regelmäßig entlüften. Im Laufe des Jahres kann sich Luft im Badheizkörper ansammeln. Wir empfehlen, den Heizkörper einmal jährlich zu entlüften – am besten zu Beginn der Heizsaison.
Wenn Du blubbernde Geräusche aus Deinem Heizkörper hörst oder er nicht mehr richtig warm wird, befindet sich wahrscheinlich Luft im System. Das verringert den Wirkungsgrad der Heizung und kann den Heizkörper durch Oxidation dauerhaft beschädigen. aDher ist es sehr ratsam, Deinen Badheizkörper zu entlüften – und das gelingt ganz einfach in ein paar Schritten.


Stelle zunächst alle Heizkörper auf die höchste Temperatur und lass die Zentralheizung mindestens 15 Minuten laufen, damit sich das Wasser in den Leitungen erwärmt und die Luft unter Druck steht.

Schalte anschließend die Heizung aus, damit das Wasser nicht weiter erhitzt und umgepumpt wird. Warte einige Minuten und beginne mit dem Heizkörper, der sich am nächsten am Heizkessel befindet. Schließe das Ventil und lege das Handtuch oder die Schüssel unter das Entlüftungsventil.

Setze den Schraubendreher oder Entlüftungsschlüssel auf das Ventil und drehe es vorsichtig auf, bis Du hörst, wie die Luft entweicht. Achtung: Öffne das Ventil niemals vollständig! Es könnte sein, dass Du es sonst nicht mehr richtig schließen kannst. Drehe das Ventil wieder zu, sobald Wasser austritt. Das Wasser kann schmutzig sein oder etwas riechen – das ist völlig normal.

Wiederhole diesen Vorgang bei allen Heizkörpern – arbeite Dich dabei vom Erdgeschoss bis zum oberen Stockwerk vor.

Sind alle Heizkörper entlüftet? Dann kannst Du die Heizung wieder einschalten. Prüfe, ob der Wasserdruck der Heizungsanlage zwischen 1,5 und 2 bar liegt. Wenn nicht, fülle Wasser nach, bis der Druck wieder im richtigen Bereich ist.
Fertig! Einen Heizkörper zu entlüften ist kinderleicht.
X2O-Tipp: Hörst Du regelmäßig Luftgeräusche in den Leitungen oder fällt der Druck häufig ab? Dann wende Dich an einen professionellen Installateur.

Schalte die Heizung für etwa 15 Minuten ein und dann wieder aus. Verwende einen Entlüftungsschlüssel, um das Ventil vorsichtig zu öffnen, bis Wasser austritt und die Luft entweichen kann. Wiederhole das bei allen Heizkörpern von unten nach oben. Überprüfe anschließend, ob der Heizungsdruck zwischen 1,5 und 2 bar liegt, und fülle bei Bedarf Wasser nach.
Das Entlüftungsventil befindet sich oben am Heizkörper, meist an einer der Seiten. Luft steigt nach oben und sammelt sich an der höchsten Stelle des Heizkörpers. Wenn Du unsicher bist, sieh Dir die technische Zeichnung an.
Wenn Du blubbernde Geräusche hörst oder der Heizkörper ungleichmäßig oder gar nicht richtig warm wird, befindet sich Luft im System.
Das geht! Viele Entlüftungsventile haben einen Schlitz, in den Du einen Schraubendreher, eine Münze oder eine kleine Zange einsetzen kannst.
Eine Zentralheizung sollte jährlich gewartet werden, um sicher und effizient zu funktionieren. Dabei werden die Heizungsanlage gereinigt, der Brenner geprüft, der Wasserdruck kontrolliert und die Heizkörper entlüftet.